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Magnesium aus dem Wasserhahn: Der neue BLANCO Drink Filter Soft Magnesium M

Magnesium aus dem Wasserhahn: Der neue BLANCO Drink Filter Soft Magnesium M

Mit dem neuen BLANCO Drink Filter Soft Magnesium M wird Leitungswasser direkt an der Küchenarmatur nicht nur gefiltert und entkalkt, sondern zusätzlich mit Magnesium angereichert. Warum das mehr ist als ein Marketing-Gag, zeigt ein Blick in die Ernährungsforschung: Magnesium gehört zu den Mineralstoffen, bei denen viele Menschen knapp an der empfohlenen Menge liegen oder darunter.

Was kann der neue Filter?

Der Drink Filter Soft Magnesium M arbeitet laut BLANCO mit der patentierten Magnesium-Technologie von BWT und bereitet das Leitungswasser in fünf Filterstufen auf – per Ionenaustausch mit Magnesium-Anreicherung und Aktivkohle.[1] Das Ergebnis:

  • Weniger Kalk: Schutz vor Kalkablagerungen – in Wasserkocher, Kaffeemaschine und an der Armatur.
  • Weniger Unerwünschtes: Reduktion von Partikeln, Chlor, bestimmten organischen Stoffen und Schwermetallen.
  • Mehr Magnesium: Anreicherung des Wassers mit dem Mineralstoff Magnesium.
  • Mehr Geschmack: Spürbar weicheres, runderes Trinkwasser – ideal für Tee und Kaffee.

Die Kartusche reicht für rund 520 Liter (bei 12 °dH) und sollte spätestens nach 12 Monaten getauscht werden. Sie passt laut Hersteller zu allen BLANCO drink.systems, also etwa zur Sprudel- und Filterarmatur drink.soda oder zum Wassersystem CHOICE.all.[1]

Schwarze BLANCO Küchenarmatur mit Wahlregler auf heller Steinarbeitsplatte
Gefiltertes Wasser direkt aus der BLANCO Armatur – ganz ohne Kisten schleppen.

Warum Magnesium so wichtig ist

Magnesium ist an über 600 Enzymreaktionen im Körper beteiligt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) beschreibt es als Regulator der Reizübertragung, der Muskelkontraktion, des Herzrhythmus, des Gefäßtonus, des Blutdrucks und des Knochenumsatzes. Erwachsene sollten täglich rund 350 mg (Männer) bzw. 300 mg (Frauen) aufnehmen.[2]

Wie viel das in der Praxis ausmacht, zeigen große Studien:

  • Herz, Schlaganfall und Diabetes: Eine Meta-Analyse von 40 Kohortenstudien mit über einer Million Teilnehmenden fand: Pro 100 mg mehr Magnesium am Tag sank das Risiko für Herzinsuffizienz um 22 %, für Schlaganfall um 7 %, für Typ-2-Diabetes um 19 % und die Gesamtsterblichkeit um 10 %.[3]
  • Blutdruck: In einer Meta-Analyse von 34 randomisierten, placebokontrollierten Studien senkte Magnesium (im Median 368 mg/Tag über drei Monate) den systolischen Blutdruck um 2,0 mmHg und den diastolischen um 1,8 mmHg – die Autoren sprechen von einem ursächlichen Effekt.[4]
  • Magnesium im Trinkwasser: Eine systematische Übersichtsarbeit zu Trinkwasserhärte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen fand einen deutlichen Zusammenhang: Ein höherer Magnesiumgehalt im Trinkwasser ging mit einer um rund 25 % geringeren Herz-Kreislauf-Sterblichkeit einher (Odds Ratio 0,75).[5]

Die Kehrseite: Magnesiummangel wird oft unterschätzt

Laut Nationaler Verzehrsstudie II nehmen Frauen in Deutschland im Mittel nur 284 mg Magnesium pro Tag auf – also weniger als die empfohlenen 300 mg. Männer liegen mit 345 mg knapp unter dem Referenzwert von 350 mg.[6] Frühe Anzeichen eines Mangels sind laut DGE Appetitlosigkeit, Übelkeit, Müdigkeit und allgemeine Schwäche; hält der Mangel an, können Taubheitsgefühle, Kribbeln, Muskelkrämpfe und Herzrhythmusstörungen hinzukommen.[6]

Ein Problem dabei: Über 99 % des Magnesiums befinden sich in den Zellen – ein Bluttest bildet den tatsächlichen Status daher nur unzureichend ab. Forschende gehen davon aus, dass ein subklinischer Magnesiummangel deshalb häufig unerkannt bleibt und das Risiko für zahlreiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.[7] Niedrige Magnesiumwerte werden in der Literatur zudem mit Typ-2-Diabetes, metabolischem Syndrom, Bluthochdruck, Osteoporose und Migräne in Verbindung gebracht.[8]

Magnesium aus dem Wasserhahn – eine einfache Ergänzung

Die DGE nennt neben Nüssen, Vollkorn, Hülsenfrüchten und grünem Blattgemüse ausdrücklich auch Wasser als Magnesiumquelle – wobei hartes Wasser mehr Magnesium enthält als weiches.[6] Genau hier liegt der Clou des neuen Filters: Klassische Enthärtung reduziert Kalk, entzieht dem Wasser aber auch Mineralien. Der Soft Magnesium M hingegen reduziert den Kalk und reichert das Wasser gleichzeitig mit Magnesium an.

Wichtig für die Einordnung: Gefiltertes Wasser ersetzt keine ausgewogene Ernährung, und die zugesetzte Menge ist deutlich geringer als bei Nahrungsergänzungsmitteln. Wer aber ohnehin täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser trinkt, leistet damit ganz nebenbei einen Beitrag zur Versorgung – ohne Kisten schleppen, ohne Plastikflaschen. Bei Nierenerkrankungen oder konkreten Beschwerden sollte die Magnesiumzufuhr immer ärztlich abgeklärt werden.

Fazit: Besseres Wasser, direkt aus der Küche

Der BLANCO Drink Filter Soft Magnesium M verbindet drei Dinge, die im Küchenalltag zählen: weniger Kalk für Geräte und Armatur, besseren Geschmack für Wasser, Tee und Kaffee – und einen zusätzlichen Beitrag zur Magnesiumversorgung, deren Bedeutung die Forschung klar belegt.

Sie möchten ein BLANCO Wassersystem in Ihre Küche integrieren oder Ihre bestehende Armatur nachrüsten? Wir beraten Sie gern – ob bei einer neuen Küchenplanung oder als Einzelmaßnahme. Sprechen Sie uns an.

Quellen

  1. BLANCO: Drink Filter Soft Magnesium M, Produktseite (Art.-Nr. 526260). blanco.de
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte Magnesium. dge.de
  3. Fang X, Wang K, Han D et al.: Dietary magnesium intake and the risk of cardiovascular disease, type 2 diabetes, and all-cause mortality: a dose–response meta-analysis of prospective cohort studies. BMC Medicine 2016; 14: 210. doi:10.1186/s12916-016-0742-z
  4. Zhang X, Li Y, Del Gobbo LC et al.: Effects of Magnesium Supplementation on Blood Pressure: A Meta-Analysis of Randomized Double-Blind Placebo-Controlled Trials. Hypertension 2016; 68(2): 324–333. doi:10.1161/HYPERTENSIONAHA.116.07664
  5. Catling LA, Abubakar I, Lake IR, Swift L, Hunter PR: A systematic review of analytical observational studies investigating the association between cardiovascular disease and drinking water hardness. Journal of Water and Health 2008; 6(4): 433–442. doi:10.2166/wh.2008.054
  6. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Magnesium (inkl. Daten der Nationalen Verzehrsstudie II). dge.de
  7. DiNicolantonio JJ, O’Keefe JH, Wilson W: Subclinical magnesium deficiency: a principal driver of cardiovascular disease and a public health crisis. Open Heart 2018; 5: e000668. doi:10.1136/openhrt-2017-000668
  8. Rosanoff A, Weaver CM, Rude RK: Suboptimal magnesium status in the United States: are the health consequences underestimated? Nutrition Reviews 2012; 70(3): 153–164. doi:10.1111/j.1753-4887.2011.00465.x

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

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